Was ein Stromspeicher wirklich macht
Eine Photovoltaikanlage produziert tagsüber Strom – oft genau dann, wenn niemand zu Hause ist. Ohne Speicher fließt der überschüssige Strom ins öffentliche Netz, und abends beziehen Sie Strom zurück, den Sie teurer bezahlen. Ein Speicher fängt den Übersschuss ein und gibt ihn abends und nachts wieder frei.
Eigenverbrauch statt Einspeisung
Mit Speicher steigt der Eigenverbrauchsanteil typischerweise von 30 % auf 60–70 %. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von der Differenz zwischen Einspeisevergütung und Bezugspreis ab.
Wann sich der Akku rechnet
Die Rechnung geht auf, wenn der selbst genutzte Strom deutlich mehr wert ist als die Einspeisevergütung. Relevant sind:
- hoher Strombezugstarif (ab ca. 35 ct/kWh)
- hoher Eigenverbrauch abends und nachts
- E-Auto oder Wärmepumpe, das Strom nachfragt
- passende Speichergröße: meist 5–10 kWh pro Haushalt
Wann Sie lieber verzichten sollten
Bei sehr günstigen Bezugspreisen, geringem Nachtverbrauch oder einer Anlage, die kaum Überschuss produziert, amortisiert sich ein Speicher langsamer. In diesen Fällen ist eine größere Anlage mit höherer Einspeisevergütung oft die bessere Wahl.
„Wir empfehlen Speicher nur, wenn die Wirtschaftlichkeit im konkreten Haus aufgeht – nicht als Standardzubehör.“
— FEK Planungsteam
Häufige Fragen
Faustregel: 5–10 kWh Speicherkapazität pro 5 kWp Anlagenleistung. Wir berechnen die Größe anhand Ihres Lastgangs.
Ja. Wir planen Anlagen so, dass ein Speicher später ergänzt werden kann, ohne den Wechselrichter zu tauschen.
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